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Magazin 201028

Wir unterhalten uns
Download: abs201028.mp3

Wir befassen uns heute mit dem Thema auf Grundlage von Berichten, die von der Nicht-Regierungsorganisation und Menschenrechtsorganisation „Komitee für Menschenrechte in Nordkorea“ HRNK in Washington D.C. zusammengestellt worden sind.

Man geht davon aus, dass bis zu 120.000 Menschen aus politischen Gründen ohne ordentliches Gerichtsverfahren unter unmenschlichen Bedingungen in Nordkorea inhaftiert sind; schätzungsweise 400.000 sind in Internierungslager gestorben.

Es besteht kein Zugang zu den Lagern für die Inspektionsteams des Internationalen Roten Kreuzes, so dass es keine Liste der Inhaftierten und der für ihre Betreuung Verantwortlichen sowie weitere Informationen über ihre Strafen und Bedingungen gibt.

Das Nordkoreanische Regime verfolgt die Politik der Kollektivstrafe für die Angehörigen von politischen Gefangenen. Das bedeutet, dass in den Lagern inhaftierte Familienmitglieder ohne Anklage festgehalten werden. Zudem gibt es Zeugenberichte von Abreibungen von ungeborenen Kindern schwangerer Häftlinge, sowie die Verschleppung von in Gefangenschaft geborener Kindern von gefangenen Frauen.

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